Grüne Fakten to go: eine Schaufenster-Ausstellung in Greifswald

Kategorie: Aktuelles

- Der einLaden ist mit dabei! -

In der Schaufenster-Ausstellung "Grüne Fakten to Go" präsentieren die Heinrich-Böll-Stiftung MV und RENN.nord gemeinsam mit dem Katapult-Verlag Fakten zur Klimakrise - und dies in besonders ansehnlicher und übersichtlicher Form.

Weitere Orte in Mecklenburg-Vorpommern folgen.

Welche Stadt investiert am meisten in Radwege? Wie gut setzen die Staaten das Pariser Klimaschutzabkommen um? Und überhaupt: Bestimmt jeder Einzelne über die Zukunft der Welt, oder ist vor allem die Politik gefordert?

"Im letzten Jahr luden wir das Katapult-Team mit ihrem neuen Buch „102 grüne Karten zur Rettung der Welt“ nach Rostock ein. Anschließend entstand die Idee, ausgewählte Karten im Stadtraum sichtbar zu machen und mit Fakten zu unserer Region zu ergänzen,“ so Christine Decker von der Heinrich-Böll-Stiftung MV. Spaziergängerinnen und Spaziergänger können sich nun in Schaufenstern informieren, wo in aller Welt Atomkraftwerke stehen – und was in Lubmin passiert. Sie erfahren ebenso, wie viele funktionierende Althandys ungenutzt in deutschen Haushalten liegen – und wie sie einem guten Zweck zugeführt werden können. Oder auch, welche bedeutende Rolle Moore in Mecklenburg-Vorpommern eigentlich für den Klimaschutz und die Biodiversität spielen.

Der einLaden des Bürgerhafens in der Johann-Sebastian-Bach-Str. 24 nimmt das Thema seines Plakats zum Anlass selbst aktiv zu werden und alte Handys zu sammeln und als Spende an den NABU weiterzureichen. Frau Dr. Anja Eberts vom Bürgerhafen dazu: „Die Plakate sind allein schon ein Hingucker, wir dachten uns aber, dass wir auch direkt aktiv werden wollen und so kam die Idee nicht nur darauf hinzuweisen, dass Millionen funktionierender Althandys ungenutzt in deutschen Haushalten liegen, sondern Althandys zu sammeln und sie in Form einer Spende dem Naturschutzbund zur Verfügung zu stellen. Der NABU finanziert unter anderem durch den Wert der in den Althandys erhaltenen Rohstoffe seinen Insektenschutzfonds.“

Die Kooperationspartnerinnen freuen sich, dass so viele Läden bereit waren, die Plakate in die Schaufenster zu bringen. Stadtinfo, Café Küstenkind, Trekkinghaus und viele mehr sind in Greifswald dabei. „Wir wollen Zusammenhänge in der Stadt sichtbar machen sowie zum Nachdenken einladen und Handeln auffordern,“ so Sabine Krüger von RENN.nord.

 

Wo sich die einzelnen Plakate befinden, sehen Sie auf dieser Karte.