Familienuniversität digital

Kategorie: Aktuelles

Die Familien-Universität geht diesen Sommer online. Der nächste digitale Vortrag findet am Donnerstag, 18. Juni 2020, um 17:00 Uhr statt. Der Geologe Marco Schade führt uns in die Zeit der Dinosaurier. Die Veranstaltung mit dem Titel: "Im Kopf eines Dinosauriers. Was verrät uns der Schädelfund von Irritator challengeri?" beginnt um 17:00 Uhr. Den Link zur digitalen Veranstaltung finden Sie kurz vor Beginn der Vorlesung auf unserer Internetseite www.uni-greifswald.de/famlienuni.

Der Vortrag

Spinosaurier waren riesige fisch- und fleischfressende Dinosaurier. Sie sind zu erkennen an der verlängerten Schnauze, kräftigen Vordergliedmaßen und teils verlängerten Fortsätzen auf ihren Wirbeln. Gesicherte Funde, also Fossilien, von Spinosauriern gibt es bisher nur aus der Kreidezeit, der Erdzeit von 145 bis 66 Millionen Jahren vor heute. Besonders wenige Fossilien dieser ausgestorbenen Riesen sind vom Schädel erhalten. Von Irritator challengeri jedoch haben wir einen beinahe vollständig erhaltenen Schädel aus der frühen Kreidezeit Brasiliens. In diesem Schädelfund ist sogar die Gehirnkapsel erhalten geblieben.
Der Greifswalder Paläontologe Marco Schade hat Schädel und Gehirnkapsel zusammen mit anderen Forschenden mit Hilfe von sogenannten CT-Scannern untersucht. In der Computertomographie (CT) wurden Schicht für Schicht Röntgenbilder vom Schädelfund erstellt. Diese Aufnahmen liefern neue Einblicke in den Aufbau des Gehirns und des Innenohrs des Irritator challengeri. Was verrät das Gehirn uns darüber, wie sich der ausgestorbene Riese an vorherrschende Umweltbedingungen angepasst hat? Wie gut konnte der Dinosaurier hören? Wie sah es aus, wenn das Tier in längst vergangener Zeit durch sein Revier im heutigen Brasilien streifte? Und welcher Beute jagte es nach? Im Vortrag „Im Kopf eines Dinosauriers: Was verrät uns der Schädelfund von Irritator challengeri?“ zeigt uns Marco Schade, wie Forschende dem Schädelfund dieses Raubtieres die Antworten auf diese Fragen entlocken.

Digitale Lehre erleben

Die Veranstaltungsreihe der Familien-Universität findet im Sommersemester aufgrund der Corona-Pandemie erstmals digital statt. Andere Veranstaltungsreihen für die breite Öffentlichkeit wie die Universität im Rathaus und Uni in der Region musste die Universität und ihre Partner leider absagen. Mit der Familien-Universität machen wir ein Stück digitale Lehre für alle erlebbar. Alle Wissbegierigen sind herzlich eingeladen.

So funktioniert die digitale Familien-Universität

Damit Sie uns in der digitalen Familien-Universität besuchen können, benötigen Sie einen Computer, einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone und Zugang zum Internet. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Kurz vor Beginn der Veranstaltung finden Sie den Link zum Livestream auf folgender Internetseite www.uni-greifswald.de/famlienuni.

1. Klicken Sie auf den Link. Es öffnet sich ein Fenster in Ihrem Browser.

2. Wenn die Live-Stream-Übertragung noch nicht angefangen hat, sehen Sie einen schwarzen Bildschirm bzw. lesen „stream unavailable“. Zum Aktualisieren klicken Sie auf den schwarzen Bildschirm.

3. Wenn die Veranstaltung begonnen hat, können Sie zum Starten des Livestreams auf den Play-Button unten Links im grauen Bildschirm klicken.

4. Wenn Sie keinen Ton haben, klicken Sie unten links auf das durchgestrichene Lautstärke-Symbol im Streambildschirm. Das Symbol ist nun nicht mehr durchgestrichen und Sie sollten die Referent*innen hören. Falls Sie dennoch keinen Ton haben, kontrollieren Sie nochmals die Toneinstellung direkt an ihrem Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone.

5. Wenn die Verbindung hakt, schließen Sie bitte Ihr Browserfenster. Öffnen Sie den Link zum Livestream erneut.

6. Im Chat können Sie Fragen an die Referent*innen stellen. Um am Chat teilzunehmen, klicken sie auf den violetten Button „Start textchat in new window“. Es öffnet sich ein neues Fenster. Geben Sie Ihren Namen oder ein Pseudonym und klicken auf “Enter room”. Nun können Sie Ihre Frage an die Referent*innen schreiben.

Für unseren Livestream nutzen wir den Dienst DFNconf des Vereins zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e. V..